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Lebenslauf

geboren 1971 in Nürnberg, erhielt seine Tanzausbildung an der Schule für Zeitgenössischen Tanz Iwanson in München und an der Académie Classique Solange Golovine in Paris. Von 2000 bis 2006 war er Solist am Ballett des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Zuvor war er u.a. fünf Jahre am Oldenburgischen Staatstheater engagiert, wo auch seine erste choreographische Arbeit entstand. 2005 kreierte Paul Julius für das New York City Ballet, auf Einladung des New York Choreographic Institute, das Stück „Scratching the surface“, weitere Choreographien folgten, z.B. „After Rain and Dreams“ (2007), eine Produktion der Noverre-Gesellschaft für das Stuttgarter Ballett. 2009 wurde seine für die ersten Solisten des Stuttgarter Balletts Jason Reilly und Alicia Amatriain entwickelte Choreographie „Watching the sky from the same window“ in der Stadsschouwburg Arnhem uraufgeführt. 2011 wurde er mit der für Solisten des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin entstandenen Choreographie, „In the rain again“ zur Eröffnungs-Gala der 20. Dresdener Tanzwoche, zum Tanzart Festival in Giessen, sowie zur Stadsschouwburg Arnhem und der Operngala in Graz eingeladen. Mit dem Magdeburger Ballett erarbeitete er „Fragments“, welches im Rahmen von „Dancing in the City“ 2012 aufgeführt wurde. Als Gastdozent für Zeitgenössischen Tanz arbeitet er für den Internationalen Ballettworkshop in Nara (Japan) und u.a für das „Y-Dance Ballet- Studio“ in Tokyo. Zukünftige Arbeiten sind mit dem Ballett Rossa in Halle und dem Tanztheater in Gießen in Planung.
Die klassisch bzw. neoklassisch geprägten Arbeiten sowie die zeitgenössischen Choreographien von Paul Julius stießen bisher sowohl beim Publikum aller Altersstufen als auch bei Kritikern auf große Anerkennung, gerade auch, weil sie versuchen, die Grenzen allzu bekannter Muster im Tanz auszuweiten auf einen zeitgemäßen Tanzbegriff, der dennoch seine Wurzeln im klassischen Ballett nicht verleugnet. Für Paul Julius ist es wichtig, Choreographien zu schaffen, die für den Zuschauer lesbar sind. Sie wirken nie überladen und trotz ihrer Klarheit nie nüchtern. Dies erlaubt einen emotionalen Zugang zu seinen Themen, ohne die Anforderungen an gegenwärtige Tanzkunst in formaler und abstrakt komplexer Arbeit zu vernachlässigen. Das macht ihn zu einem Choreographen, der nicht nur ein traditionelles Ballettpublikum, sondern vor allem auch jüngere Zuschauer zu begeistern vermag, die an einer unkonventionellen, zeitgenössischen Umsetzung von Themen der Gegenwart interessiert sind.


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